Verbindungen schaffen

Mit dem Ziel der Völkerverständigung fördert und unterstützt die gemeinnützige Helga und Edzard Reuter-Stiftung Bemühungen, die auf wissenschaftlichem Gebiet oder in der praktischen Arbeit dem friedlichen Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft in der Bundesrepublik dienen und damit die Integration unserer Gesellschaft voranbringen.

Mit diesem Grundgedanken werden in der Regel jährlich zwei Stiftungspreise für herausragende wissenschaftliche oder praxisausgerichtete Leistungen auf dem Gebiet der Integrationsförderung vergeben. Die Preise sind jeweils mit bis zu 15.000 Euro dotiert. Das Kuratorium der Stiftung berät sich bei seinen Entscheidungen von Fall zu Fall mit Angehörigen des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Edzard ReuterDie Stiftung wurde im Jahr 1995 von dem Ehepaar Helga und Edzard Reuter als treuhänderische Stiftung in der Verwaltung des Stifterverbandes errichtet.

Edzard Reuter, geboren 1928 in Berlin, emigrierte 1935 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten mit seinen Eltern nach Ankara und lebte zwölf Jahre im türkischen Exil. Von 1987 bis 1995 war er Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG. Seit 1998 ist er Ehrenbürger von Berlin. Er wirkt in den Leitungsgremien mehrerer kultureller und wissenschaftlicher Förderkreise und Stiftungen mit.

Näheres zu der Motivation von Helga und Edzard Reuter, eine Stiftung zu errichten, können Sie dem Artikel "Integration ist ein langer Prozess" aus dem Jahresbericht 2008 des DSZ "Zukunft Stiften" entnehmen.

 

Preisverleihung der Helga und Edzard Reuter-Stiftung

Am 19. November 2018 hat die Helga und Edzard Reuter‐Stiftung zwei Menschenfür ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement geehrt. Abdelkarim nennt sich "Staatsfreund Nr. 1" und den meisten Menschen dürfte der Sohn marokkanischer Einwanderer, der in Bielefeld geboren wurde, vor allem als Comedian bzw. Kabarettist bekannt sein. Auch Richard Arnold gehört zu den Menschen in unserer Gesellschaft, die sich um Ausgleich bemühen. Man kennt ihn als Oberbürgermeister von Schwäbisch‐Gmünd, dem die Förderung bürgerschaftlichen Engagements wichtig ist. Als diplomierter Verwaltungsexperte ist er zudem ein überzeugter Europäer, der sich für die Annäherung der Menschen über Staatsgrenzen hinweg einsetzt. Die Stiftungspreise sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert.

Pressemitteilung zur Preisverleihung


Kontakt

Astrid Knese

Stiftungsmanagerin
T: (0201) 8401-226
F: (0201) 8401-255

E-Mail senden

Ulrike Johanning-De Abrew

Stiftungsmanagerin
T: (0201) 8401-151
F: (0201) 8401-255

E-Mail senden